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Eine Preisliste, die man ohne Rückfrage lesen kann

Gruppierung, Einheiten, Zuschläge und Anfahrt: woran Kundinnen und Mitarbeitende scheitern, wenn eine Preisliste gewachsen statt geplant ist, und was sich ohne grossen Aufwand klären lässt.

Eine Liste, die über Jahre wächst

Die wenigsten Preislisten sind entworfen worden. Meist begann es mit drei Zeilen, dann kam ein Sonderfall, dann ein Zuschlag für Wochenendarbeit, dann eine Anfahrtspauschale, die nur für eine Gemeinde gilt. Nach fünf Jahren hat die Liste vierzig Zeilen, und niemand im Betrieb kann ohne Nachschlagen sagen, wann welche gilt.

Was Kundinnen und Kunden suchen

Wer eine Preisliste liest, will drei Dinge wissen: was eine Leistung kostet, was darin enthalten ist und was zusätzlich dazukommt. Fehlt eine der drei Angaben, folgt die Rückfrage, oft erst nach der Rechnung. Eine gute Liste beantwortet sie in derselben Zeile.

Gruppieren nach dem, was Kundschaft bestellt

Gewachsene Listen sind meist nach Betriebsabläufen geordnet. Kundinnen bestellen aber nach Anlass: Reparatur, Neuinstallation, Wartung. Die Gruppen sollten diese Anlässe abbilden, nicht die interne Arbeitsteilung.

Zuschläge und Anfahrt sichtbar machen

Zuschläge gehören an eine Stelle, mit einer Regel in einem Satz: Welche Zeiten, welcher Betrag, ab wann. Für die Anfahrt bewährt sich eine Einteilung in wenige Zonen mit je einem Betrag. Das ist leichter zu erklären als ein Kilometersatz und in der Offerte schnell eingetragen.

Einheiten vereinheitlichen

Stunde, Halbtag, Pauschale, Stück, Laufmeter: Wenn dieselbe Liste fünf Einheiten mischt, rechnen Kundinnen und Kunden falsch oder fragen nach. Wo es möglich ist, gehört pro Gruppe eine Einheit; Ausnahmen stehen in der Zeile selbst.

Hände schreiben in ein Notizbuch neben einem Laptop und ausgedruckten Balkendiagrammen.
Hände schreiben in ein Notizbuch neben einem Laptop und ausgedruckten Balkendiagrammen.Platzhalter

Eine Preisliste in fünf Schritten überarbeiten

  1. Bestand

    Aktuelle Liste und die letzten Offerten nebeneinanderlegen.

  2. Rückfragen

    Notieren, wonach Kundinnen und Kunden in den letzten Monaten gefragt haben.

  3. Gruppen

    Positionen nach Anlass statt nach Betriebsablauf ordnen.

  4. Regeln

    Zuschläge, Anfahrt und Ausschlüsse in je einem Satz festhalten.

  5. Prüfung

    Mit drei bestehenden Offerten gegenrechnen, ob die neue Liste dasselbe ergibt.

Wann sich eine Durchsicht lohnt

Eine Durchsicht ist sinnvoll, wenn Rückfragen zu Rechnungen häufiger werden, wenn Mitarbeitende bei Zuschlägen unterschiedlich entscheiden oder wenn die Liste seit mehr als drei Jahren nur ergänzt, aber nie neu geordnet wurde. In der Leistung Preislisten-Durchsicht gehen wir sie in zwei Sitzungen gemeinsam durch.

Wer nur einzelne Preise anpassen will, braucht keine Durchsicht. Dafür genügt oft ein Preis-Check-in: eine Stunde, eine Frage, eine Notiz mit den Optionen.

Wo wir Preislisten besprechen

Vor Ort in Opfikon, in Glattbrugg, Kloten, Wallisellen, Dübendorf und der Stadt Zürich, sonst per Videogespräch. Bringen Sie die gedruckte Liste mit, auch wenn sie bereits digital vorliegt: Am Papier lassen sich Randnotizen besser machen. Zur Preislisten-Durchsicht

Möchten Sie Ihre Preisliste einmal von aussen lesen lassen? Das Erstgespräch ist unverbindlich.

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